
Die Stadtbibliothek Mainz besitzt ein Exemplar des erstmals 1648 in Paris erschienen „Traité des fortifications ou architecture militaire“. Darauf machte die Bearbeiterin der Rarasammlung vor kurzem aufmerksam. Das 1668 in Mainz gedruckte Buch informiert umfassend über die theoretischen Grundlagen des Festungsbaus und dessen praktische Umsetzung. Neben einem Textteil findet der Leser auch einen großen Anhang mit zahlreichen Kupferstichen. So erhält man noch heute einen interessanten Einblick in...

Ende Juni 2008 wurde im Rahmen von Baumaßnahmen im Bereich der Kasematten südlich des Kommandantenbaus (Bau A) das Fragment einer Grabplatte entdeckt. Die Platte aus rotem Sandstein (ca. 66 x 66 x 6 cm), die zur Abdeckung eines Lichtschachtes wieder verwendet worden war, konnte geborgen und wissenschaftlich untersucht werden.

Für jeden sichtbar sind bereits seit einigen Monaten die Sicherungsmaßnahmen an der Bastion Alarm der Zitadelle. Die Sanierung des Südwestportals im hinteren Teil der Zitadelle geht dagegen eher unscheinbar vonstatten. An der Bastion Tacitus kann man außerdem seit diesem Sommer das kurfürstliche Wappen wieder in voller Farbe bewundern.

Auf www.festung-mainz.de werden derzeit ausgewählte Aufsätze aus dem Heft "Die Wacht am Rhein. Die Mainzer und das Militär" zum Herunterladen bereit gestellt. Das Heft aus der Reihe der "Mainzer Geschichtsblätter", herausgegeben vom Verein für Sozialgeschichte Mainz e.V. ist seit längerem vergriffen.

Im Februar 2003 wurde auf einer Baustelle neben dem Südwestrundfunk ein Mauerzug des Gonsenheimer Tores gefunden. Dieser Mauerteil ist nun seit dem Frühjahr dieses Jahres wieder restauriert in der Nähe seines Fundortes zu entdecken. Das Gonsenheimer Tor wurde 1876 errichtet und gehörte zum "Rheingauwall" der Festung Mainz.